Hier ein kleiner Auszug aus vielen, vielen Presseberichten

Aus dem Archiv des Südkurier u. Alb-Bote  vom 27.03.2009

Weißt Du noch? Vor 25 Jahren

Kreis Waldshut – Nach 20 Jahren flotter Musik auf den Tanzbühnen im Kreis Waldshut
gab das Rados-Sextett am 31. März 1984 sein Abschiedskonzert in Dogern. Dort hatten im Spätherbst 1963
die fünf Musiker Paul und Franz Zuk, Roland Küpfer, Walter Kaiser und Meinrad Winkler ihren ersten Auftritt.
Der Durchbruch der inzwischen zum Sextett gewordenen Band kam 1969 mit Verpflichtungen zu großen Festen,
unter anderem im Waldshuter Chilbizelt. Von da an zählte das Rados-Sextett zu einer der beliebtesten
Tanzmusikformationen im Landkreis. Beim Abschiedskonzert traten nochmals alle ehemaligen Rados-Mitglieder
in den entsprechenden Besetzungen der letzten 20 Jahre auf.

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A l B • B O T E Nummer 125, vom Mittwoch 4. Juni 1975
A bientôt — bis bald:
Waldshuts Musiker erlebten herrliche Tage in Blois
Stadtmusik war Publikumsliebling beim großen Volksfest in der Partnerstadt
- Rados-Sextett begeisterte mit Erica Frank -
pad. WALDSHUT. „Les Quatre Jours de Blois", das ist eine regionale Messe von Handel,
Handwerk und Industrie aus der Region von Blois. Die große, alte Markthalle im Zentrum der
französischen Partnerstadt von Waldshut war in den letzten Tagen zum 28. Mal seit 1947 Dreh-
und Angelpunkt der Wirtschaft im Loiretal, die nach Blois gekommen war um zu sehen und
gesehen zu werden. Die Messe „Les Quatre Jours de Blois" war erneut verbunden mit einem
deren Lieder viel Stimmung in
Die Messe im Zentrum von Blois hat Hunderte angelockt. Wenn auch die ersten beiden Tage
einen etwas schleppenden Verlauf genommen haben, so zeigte sich doch schon von Anfang an,
daß Handel, Handwerk und Industrie großen Wert legen auf die Präsentation ihres Schaffens
und ihrer Produkte. Die Region um Blois ist kein ausgesprochenes Industriegebiet. Sie ist eher
die Heimat mittelständischer Unternehmen, die allerdings nicht frei sind vo.n Sorgen, die man
auch am Hochrhein kennt.
Mit dem Verlauf der Messe waren dennoch die meisten Aussteller zufrieden. Manche haben
überdurchschnittlich gute Geschäfte gemacht, andere das Ergebnis des Vorjahres gehalten
oder leicht übertroffen. Besonderes Interesse — vor allem bei den Besuchern aus Waldshut —
fanden die Stände mit den kulinarischen Spezialitäten Frankreichs, in erster Linie Wein und
Käse. Umgekehrt zeigten die Franzosen starkes Interesse an der Musik aus Waldshut. Die
Stadtmusik wurde bei allen Auftritten in der alten Markthalle begeistert gefeiert.
Musikdirektor Adalbert Muhs, Dirigent des Orchesters, wurde immer wieder um Autogramme
und Widmungen auf Schallplatten gebeten. Rund achtzig verkaufte „Scheiben" mit den Melodien
der Stadtmusik zeugten von der Beliebtheit des Orchesters bei seinen Auftritten in der
Partnerstadt.

Umiubelt war auch das Rados-Sextett. Seine Leistungen waren sowohl vom 
Musikalischen, als auch von der Konditon der Musiker her bemerkenswert.  Den  längsten Abend
hatten die „Rados" bei einer Großveranstaltung, die bis in den frühen Morgen dauerte.

Mit dabei war auch die  Sängerin  Erica  Frank  aus  München.  am Hochrhein eher bekannt als Erika Ebner aus
Bierbronnen. Ihre Auftritte in der Markthalle von Blois wurden zum Teil stürmisch gefeiert.
Auch Erica mußte immer wieder Autogramme verteilen.Das wohl nachhaltigste Kompliment für
Orchester und Solisten war die Frage: " Waum habt ihr keine Schallplatten dabei?"
Die Stadtmusik Waldshut, in deren Reihen sehr viele junge Musikanten spielen, gefiel vor allem
durch ihre flotten Melodien und Märsche. Von den Franzosen immer wieder gerne gehört wurde
das Paradestück „Alte Kameraden". Beim Marsch der Stadtmusik durch das Zentrum von Blois und
das Marktgelände wurden die Waldshuter Musikanten noch während ihres Spiels immer wieder vom
Beifall der Franzosen begleitet. Wenn es auch hin und wieder Schwierigkeiten mit dem Programm-
ablauf gegeben hat, so konnten Musikdirektor Adalbert Muhs und Vorsitzender Werner Götz mit der
Musikreise nach Blois zufrieden sein.
Im Verlauf des Montags sind das Rados-Sextett und die Stadtmusik an den Hochrhein zurückgekehrt.
Von den vielen Auftritten und der langen Reise waren alle ziemlich erschöpft. Die Erinnerung an
herrliche Tage in der französischen Partnerstadt mit ihren netten und aufgeschlossenen Menschen
wird jedoch noch lange bleiben. In Blois ist bereits der Wunsch geäußert worden, daß beide Orchester
auch im kommenden Jahr bei den „Quatre Jours" dabei sein mögen: „A bientôt - bis bald!"

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Südkurier 25. März 1978

Tanzkapellen am Hochrhein:

„Rados-Sextett“ begeistert seit 15 Jahren

Erster Auftritt war bei einem Wiesenfest des RSV Dogern

WALDSHUT/DOGERN. Das

kann in diesem Jahr auf fünfzehn Jahre musikalisches Wirken am Hochrhein zurückblicken. Zehn Jahre davon gehört die Tanzkapelle zum festen Bestandteil der Waldshuter Chilbi. Ein Beweis dafür, welche konstante Leistung die Kapelle in dieser Zeit gebracht hat. Heute gehört das „Rados-Sextett" zu den bekanntesten Kapellen am Hochrhein. Und mit Begeisterung sind die sechs Musiker trotz ihres Erfolges dabei, die Leistungen zu verbessern.

Begonnen hat das „Rados-Sextett" im Spätherbst 1963 mit einem ganz jungen Team. Es bestand aus fünf noch überwiegend minderjährigen Musikern: Paul Zuk, Franz Zuk, Roland Kupfer, Walter Kaiser und Meinrad Winkler. Der erste öffentliche Auftritt war bei einem Wiesenfest des Radsportvereins Dogern. Von diesem Tag an ging es mal auf und mal ab und die jungen Burschen mussten viel Durchstehungsvermögen aufbringen, um nicht schon bald wieder das „Handtuch" werfen zu müssen. Ausdauer und Idealismus hat die Kapelle zusammengehalten.

Durch Einzug zur Bundeswehr oder beruflich bedingte Ausfälle gab es öfters einen Stillstand in der Verbesserung des musikalischen Niveaus. Schlagzeuger Meinrad Winkler, der die Gruppe von Anfang an leitete, führte die „Rados" in der Anfangszeit jedoch über die schweren Zeiten hinweg. Er verließ die Kapelle vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen. Zuvor gab es verschiedene Wechsel in der Besetzung der Kapelle. Nach dem Ausscheiden von Walter Kaiser an der Gitarre rückte Saxophonist Andy Schmidt aus Säckingen nach. Der Platz am Bass wurde von Dieter Krebel, Hermann Haferkorn und Jürgen Stenzel gewechselt. Die Orgel wurde ein Jahr lang von Dieter Agricola meisterhaft besetzt. Karl Otto Kaltenbacher überbrückte die Bundeswehrzeit von Andy Schmidt als vollwertiger Ersatzmann.

Der ganz große Durchbruch gelang erst im Jahre 1969. Seither lassen sich die Auftritte bei großen Veranstaltungen kaum noch zählen. Angeführt seien hier noch einige Höhepunkte: Zwei Reisen nach Blois, als musikalischer Vertreter der Stadt Waldshut; die jährlichen Auftritte bei der Chilbi; Gastspiel in der Burda-Halle Freiburg; Auftritte beim Schwyzertag in Tiengen; drei Surianerbälle, Junggesellenball Waldshut und Tiengener Sportlerball. Auch in der Schweiz hat die Kapelle ihr Publikum immer wieder begeistert.

Das große Vorbild des „Rados-Sextett" ist das Pepe-Lienhard-Sextett. Für die Kapelle war es deshalb ein Ereignis, als man beim diesjährigen Surianerball in Tiengen mit dem Schweizer Spitzenorchester zusammenspielen konnte. Auch Hazy Osterwald war an gleicher Stelle einmal Musikpartner. Im kommenden Winter wird man sich wahrscheinlich mit Hazy Osterwald wieder in Basel treffen. Hinter den Erfolgen des „Rados-Sextett" steckt harte Arbeit. Zweimal wöchentlich wird in Dogern geprobt. Aktuelle Tagesschlager, in- und ausländische   Hitparade, Instrumentalstücke von Pete Tex und Herb Alpert gehören zur Starke des „Rados-Sextett". In der „Hot-Dog-Besetzung" begeistert die Kapelle immer wieder mit Dixieland. Für besondere Anlässe hat die Kapelle eine eigene Musikshow eingeübt. Dann kommt auch eine Lichtkanone und eine Scheinwerferanlage zur Geltung. Während dieser Show hat das „Rados-Sextett" auch eine Sängerin: Conny Rutzki aus Rheinfelden. Die Musikrichtung der Kapelle läßt sich nicht genau festlegen. Gespielt wird das, wasdem Publikum gefällt. Anpassung an jeden Anlass gehört zu den Stärken des „Rados-Sextett". Roland Kupfer, der die Kapelle heute leitet, spornt seine Musiker immer wieder zu besseren Leistungen an. Auch die Kameradschaft kommt beim „Rados-Sextett" nicht zu kurz. Jedes Jahr nach Fasnacht wird ein einwöchiger Ausflug unternommen, bei dem vom Musikerstreß des ganzen Jahres ausgeruht wird.
 

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SÜDKURIER / Alb Bote 31.03. 1984
             

                                    Das Rados-Sextett gab am Samstag, 31. März 1984 um 20 Uhr
               in der total ausverkauften Gemeindehalle Dogern seine Jubiläums- und Abschiedsparty.


Zwanzig Jahre lang war der Name dieser Tanzkapelle ein Begriff, wenn es darum ging, bei Veranstaltungen vieler Art, gute und begeisternde Musik zu bieten und vor allen Dingen Stimmung zu machen. Veranstalter, die sich für das „Rados-Sextett" entschieden, hatten immer die Gewähr, ihrem Publikum etwas Besonderes zu bieten. und eine volles Haus zu haben.
Das Publikum selbst kannte die Qualitäten dieser Kapelle und belohnte sie mit seinem Kommen.

Die „Rados" taten sich im Spätherbst 1963 zusammen, damals noch als Fünf-Mann-Kapelle unter dem Namen „The Rados“. Die erste Veranstaltung, die musikalisch begleitet wurde, war ein Wiesenfest des Radsportvereins Dogern. Die fast noch jugendlichen Musiker mussten gerade in dieser Anfangszeit viel Durchstehvermögen aufbringen, um nicht bald schon wieder aufzugeben. Großer Idealismus und Ausdauer hielten die Kapelle jedoch 20 Jahre lang zusammen. Die Besetzung des Rados-Sextetts wechselte oft, die Qualität der Musik blieb jedoch immer gleich gut. Von Anfang an leitete der Schlagzeuger Meinrad Winkler die Geschicke der Kapelle bis zu seinem Ausscheiden 1975, dann übernahm sein Stiefbruder Roland Kupfer diesen schwierigen Posten. Bei zahlreichen Veranstaltungen am Hochrhein wurde das Rados-Sextett zur Stammkapelle. So spielt die Band viele Jahre am Junggesellenball im Chilbizelt für die Waldshuter Junggesellen. Die Surianergemeinde Tiengen hat bei ihrem weitbekannten Surianerball am Schmutzigen Donnerstag, die Rados als Begleitband für ihre Musikprofis, engagiert. Dabei sahen die Rados nie wie eine Begleitband aus, ganz im Gegenteil. Nicht festlegen lässt sich die genaue Musikrichtung des „Rados-Sextett". spielt, was dem Publikum gefällt. Dass man damit gut gefahren ist, hat der 20 jährige Erfolgsgeschichte gezeigt.

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Auch beim Grümpelturnier vom Sportverein Dogern, spielten die Rados mit. Hier nätürlich mit Fußball-Profi-Verstärkung.
Die Manschaft v. l. hinten: Bubu Wassmer, Hermann Haferkorn, Horst Wieland, Kurt Werne,
vorne v.l. Alois Küpfer, Roland Küpfer, Heinz Albiez.


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